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Sonntag, 20. November 2011

Trüber aber trockener Sonntag im November

Der heutige Sonntag war ein Langschlaf-Tag mit anschließendem Eifel-Trip. Ein Rundwanderweg um die Burg Eltz war unser Ziel. Wir rannten durch das Herbst-Laub und hatten unseren Spaß.

Danach fuhren wir heim und machten es uns am Kaminfeuer gemütlich. Die Menschen machten sich Blech-Pizza und wir erhielten frischen Pansen, den wir immer im Garten fressen müssen, weil er so lecker riecht...

Wanderung zur Burg Eltz

Die Burg hat derzeit geschlossen
Wir konnten unten im Tal eine Rettungshunde-Staffel bei Übungen beobachten. Sehr interessant!

Sonntag, 13. November 2011

Hochwildpark Rheinböllen

Heute fuhren wir in den Wildpark. Dort waren sogar Hunde an der Leine zugelassen. Es war für uns sehr aufregend, denn allerorts duftete es nach Wild.

Der Urvater und sein domestizierter Nachfahre - ICH!

Polarwölfe - wunderschön und in viel zu kleinem Gehege!

Ein kleiner Hirsch und ein kleiner Hund ...

Gallowayrind im Hintergrund

Ich vor dem Bison-Gehege

Wir vor dem Ziegengehege

Ich betrachte einen Chinesischen Mutjak (Bellhirsch - wird nur 45 cm hoch und 20 kg schwer).
Dieser kleinste Hirsch der Welt kann bellen wie ein Hund.

Sonntag, 6. November 2011

Bei den Timberwölfen in Gerolstein

Das größte Wolfsrudel Westeuropas ist in einem Wolfspark in Gerolstein in einem 10 ha großen Gelände untergebracht. Es handelt sich um ca. 20 Timberwölfe, die man lediglich füttert, sich ansonsten aber selbst überlässt. Meine Besitzer fuhren mit uns am Vormittag los dorthin. Wir benötigten für die Fahrt durch die Eifel ca. eine Stunde und dann gingen wir erst einmal im Wald bei der Kasselburg spazieren, bevor wir uns im Auto zum Schlafen zusammenrollten. Herrchen und Frauchen waren dann im Park bei der Wolfsfütterung dabei und Herrchen durfte sogar gegen einen Obolus mit der Angestellten der Parkverwaltung ins Gehege rein zum Rudel, um ohne störenden Zaun Filmaufnahmen machen zu können. Sie sagten anschließend im Auto, dass es ein unvergessliches Erlebnis war, die Wölfe zu beobachten.

Die Fütterung wird ungeduldig erwartet

Durch ritualisierte Aggression kommt beim Fressen niemand zu kurz

Donnerstag, 3. November 2011

Die Rückkehr der Wölfe nach Deutschland

Am späten Abend kamen meine Besitzer zurück aus dem Westerwald, wo sie in der Nähe von Betzdorf den Vortragsabend "Die Rückkehr der Wölfe - Ersehnter Heimkehrer oder die Rückkehr einer Gefahr?" mit Dr. Frank G. Wörner von der Gesellschaft zum Schutz der Wölfe e.V. besucht hatten.

Seit 1996 wurden im Bereich des Truppenübungsplatzes Oberlausitz in Ostsachen immer wieder Wölfe gesichtet und die Sensation war perfekt, als im Herbst 2000 mehrmals sechs Wölfe, zwei Alttiere und vier Jungtiere beobachtet wurden. Das erste Wolfsrudel seit 150 Jahren hatte sich im Gebiet der "Muskauer Heide" angesiedelt. Dass sich die Wölfe dort wohl fühlen, haben sie durch regelmäßige Welpenaufzucht bewiesen. Durch die Abwanderung der Jungwölfe und Zuwanderer aus Polen bildeten sich weitere Rudel, so dass in der sächsischen Oberlausitz derzeit 5 Wolfsrudel leben, in mehreren Bundesländern sind einzelne Wölfe nachgewiesen.
Dr. Wörner hält seinen Vortrag im Bürgerhaus Steineroth

Dienstag, 1. November 2011

Ereignisreicher Allerheiligen-Feiertag

Na toll - am Morgen tränte mein Auge und war stark gerötet und geschwollen. Erst dachten meine Besitzer, dass es eine Bindehautentzündung sein könnte. Als wir dann joggen gingen und ich gar keine richtige Lust hatte, mitzulaufen, merkte Frauchen, dass ich Schmerzen haben musste. Herrchen fuhr mit mir zum Notdienst in der Tierklinik, da ja Feiertag war. Da hat man eine Verletzung der Hornhaut festgestellt. Ist wahrscheinlich durch ein Ästchen oder ähnliches passiert. Ich bekam eine Schmerzspritze und eine Salbe und uns wurde gesagt, dass das alleine zuwachsen muss. Herrchen war wieder mal einen Batzen Geld los und meinen Besitzern wurde erneut klar, dass man für einen Hund immer was auf der hohen Kante deponieren sollte, falls er krank wird. Wie auch immer - am Abend war das Auge besser und ich blinzelte kaum noch. Herrchen und Frauchen fiel ein Stein vom Herzen. Ich bin halt ein Sorgenhund...

Herrchen und Frauchen fuhren dann mit Sally und deren Besitzern zu einem Vortragsabend von Jan Nijboer, der über Angst und Stress beim Hund referierte. Es war wie immer ein lehrreicher Abend. Die Menschen lernten zu unterscheiden, was Unsicherheit und was echte Angst beim Hund ist.

Freitag, 28. Oktober 2011

Klasse Vortrag vom Wolfsforscher Bloch

Meine Besitzer kamen heute Nacht begeistert nach Hause von einem Vortrag des bekannten Wolfsforschers Günther Bloch, der leider vor einigen Monaten nach Kanada ausgewandert ist und daher in Deutschland nicht mehr so oft referiert. Es war ein tolles Erlebnis, hat Frauchen gesagt. Das Thema hieß "Wolfsverhalten im Hinblick auf die Mensch-Hund-Beziehung".

Bloch zeigte Filmaufnahmen über eine neue Studie in Schweden, wonach der Hund im Gesicht des Menschen optisch immer die Stelle anpeilt, in der der Hirnteil sitzt, der für die Emotionalität verantwortlich ist. Das wurde mit Präzisionsmeßwerkzeugen nachgewiesen. Dies tut der Mensch, wie man schon lange weiß, im Kontakt mit eigenen Artgenossen auch. Nun weiß man aber, dass es der Hund beim Menschen ebenso tut. Wohlgemerkt: Nur beim Menschen! Anderen Hunden gegenüber nicht! Dies resultiert aus der jahrtausendealten evolutiven Anpassung von Menschen und Hunden aneinander.

Was Frauchen und Herrchen sehr interessant fanden, weil sie erst kürzlich darüber sehr viel gelernt haben: Es wurde nun ein Hundeschädel gefunden, der ungefähr 33.000 Jahre alt ist. Bis vor kurzer Zeit dachte man noch, dass die Domestizierung des Hundes vor ca. 15.000 Jahren begann. Ein revolutionärer Fund, der beweist, dass der Hund schon länger als alle anderen Haustiere mit dem Menschen lebt.

 
Bloch in Horhausen vor dem gefüllten Saal
Eintrittskarte von Frauchen

Autogramm in Frauchens mitgebrachtem Buch
Ein sehr authentischer Mensch, der Günther Bloch. Was wohltuend ist: Er empfiehlt keine Erziehungs-Philosophie! Er appeliert an den Verstand!

Sonntag, 23. Oktober 2011

Wochenende - eiskalt und sonnig ...

Wir fuhren am Samstag zu Rex und gingen 2 Stunden zusammen spazieren.

 

Abends fuhren wir dann Luna besuchen und übernachteten bei ihr. Hier sieht man uns zusammen relaxen unter der Küchenbank bei Herrchens Schwester zuhause.


Und hier haben wir es uns im Wohnzimmer gemütlich gemacht, während die Menschen ein Weinchen schlürften.

Montag, 17. Oktober 2011

Tolles Seminar in Düsseldorf

Letzten Sonntag waren wir auf einem Fortbildungsseminar in Düsseldorf. Leider hatte Frauchen ihren Fotoapparat vergessen und konnte somit keine Erinnerungsbilder schießen vom Seminar und den anderen Hunden und von der wunderschönen Umgebung in Düsseldorf, in der wir waren. Das Wetter war golden und wir kamen morgens gegen 9 Uhr in Düsseldorf an. Das Seminar fand in einem Veranstaltungssaal eines Restaurants statt, das herrlich in einem riesigen Park gelegen war, umringt von vielen Teichen und Brunnen.

Die Referentin des Seminars war Mirjam Cordt von DOGInForm. Sie ist eine Hundeverhaltensberaterin, die eine eigene große Hundeschule sowie eine Hundepension besitzt. Sie hat Bücher geschrieben und betätigt sich sehr im Tierschutz; vor allem liegt ihr viel an Herdenschutzhunden. Eine Trainerin nach Frauchens und Herrchens Geschmack. Das Thema hieß "Beißprävention". Frauchen hatte uns angemeldet, weil Motte ja mal einen Handwerker gebissen hat. Nun wissen meine Besitzer sehr viel mehr über die Gründe, warum Hunde beißen und wie man es vorher schon erkennen kann, ob ein Hund evtl. beißen wird. Wir haben viele, viele Videos mit Verhaltensbeobachtungen geschaut.

Gestern Abend kamen wir gegen 20 Uhr heim und waren total erledigt, aber glücklich. Schade, dass die Hundeschule von Mirjam 120 km weit weg ist...

Samstag, 15. Oktober 2011

Besuch auf dem Pferdehof

Heute besuchten unsere Besitzer Kari, das neue Pferd unserer Nachbarin

Wir durften nur vom Auto aus zusehen.
Unsere Nachbarin hat ein Pferd gekauft. Und heute haben wir es auf dem Pferdegestüt besucht. Herrchen und Frauchen gingen in den Stall, aber wir blieben vorsichtshalber im Auto. War besser so.

Samstag, 8. Oktober 2011

Heute durfte ich mit Frauchen zum Wochenmarkt. Motte blieb mit Herrchen und Luna daheim. Danach ging es noch ins Cafe und am Nachmittag dann noch ins Möbelcenter. Ein Tag mit vielen Eindrücken!

Wochenmarkt mit regionalen Produkten. Die Wurststände waren hochinteressant.

Freitag, 7. Oktober 2011

Anton und Luna beim Spiel

Von Donnerstag bis Sonntag ist Luna unser Gast. Wenn ich mich bei ihr anbiedere, ist sie manchmal etwas entnervt. Frauchen sagt immer, dass ich kein Ende finden kann und nicht weiß, wann Schluss sein muss.


Donnerstag, 6. Oktober 2011

Er ist eben mein Hund ...

"Er ist mein drittes Auge, das über die Wolken blickt, mein drittes Ohr, das über die Winde lauscht. Er ist Teil von mir, der sich bis zum Meer erstreckt. Wie er sich an meine Beine lehnt, beim leisesten Lächeln mit dem Schwanz wedelt, seinen Schmerz zeigt, wenn ich ohne ihn ausgehe, sagt mir tausendmal, dass ich der einzige Grund seines Daseins bin. Habe ich Unrecht, verzeiht er mir mit Wonne. Bin ich wütend, bringt er mich zum Lachen. Bin ich glücklich, wird er vor Freude fast verrückt. Mache ich mich zum Narren, sieht er darüber hinweg. Gelingt mir etwas, lobt er mich. Ohne ihn bin ich nur einer unter Vielen. Mit ihm bin ich stark. Er ist die Treue selbst. Er lehrt mich die Bedeutung der Liebe. Durch ihn erfahre ich seelischen Trost und inneren Frieden. Er lehrt mich verstehen, wo vorher nur Ignoranz war. Sein Kopf auf meinen Knien heilt meine menschlichen Schmerzen. In seiner Gegenwart habe ich keine Angst vor Dunkelheit und Unbekanntem. Er versprach, auf mich zu warten...wann und wo auch immer ... ich könnt ihn ja brauchen. Und ich brauche ihn - wie ich es immer getan habe. Er ist eben mein Hund."
(Gene Hill)

Montag, 3. Oktober 2011

Besuch am Tag der Deutschen Einheit

Am Morgen gingen wir zwei Stunden wandern durch den Wald. Frauchen machte viele Übungen mit mir.

Hier sieht man mich in weiter Ferne bei der "Bleib-Übung".

Nachmittags kam Sally mit ihren Besitzern zu uns. Wir saßen bei goldenem Herbstwetter im Garten bei Kaffee und Quittenkuchen und ließen uns von der Sonne bescheinen.

Hier haben wir uns gerade alle in der Küche versammelt.


Motte und ich beim Kontaktliegen in der Oktobersonne.

Sonntag, 25. September 2011

Kleiner Urlaub in die Schweiz


Wir waren für einige Tage in der Schweiz. Zunächst ging es durch den Schwarzwald, wo wir uns Titisee und Schluchsee anschauten. Am Schluchsee übernachteten wir in einer Pension. Dann ging es weiter in die Schweiz. Bei strahlendem Wetter verbrachten wir einige Tage am Zürichsee.

Mittwoch, 21. September 2011

Der Altweibersommer kündigt sich an ...

Der Wetterbericht hat einen sonnigen Herbst angekündigt. Wir waren am Morgen spazieren und fanden eine aus Keramik angefertigte Szene an einer Hauswand, worauf 2 Hirtenhunde bei ihrer Arbeit abgebildet sind. Ein Hirtenhund ist ein von Hirten beim Hüten von Viehherden eingesetzter Gebrauchshund. Neben den Hunden, die dabei mit dem Hirten allein arbeiten und sowohl die Herde zusammenhalten als auch verteidigen, gibt es auch Spezialisierungen der Hunde auf Teile dieser Arbeit: den Hütehund, den Treibhund und den Herdenschutzhund. Wir Havaneser sind früher in unserer alten Heimat auch zum Hüten des Geflügels eingesetzt worden.

Schäfer und seine Hunde bei der Arbeit

Montag, 19. September 2011

Herbsturlaub

Kürbisse in unserem Garten
Herrchen und Frauchen haben einige Tage Herbsturlaub und heute ging es ab in den Wald, der schon recht herbstlich riecht. Bald sind die Blätter bunt. Kürbissuppe gab es auch schon mehrfach dieses Jahr.

Herbstblüten beim Morgenspaziergang

Sich gegenseitig jagen und nach den Beinen schnappen - so spielen wir gerne ...

Mittwoch, 14. September 2011

Film-Tipp

Wer Hunde mag und an seinem Computer Ton empfangen kann und außerdem 45 Minuten Zeit erübrigen kann, muss sich unbedingt den folgenden Film ansehen:

"Viel Rasse - wenig Klasse"

Sonntag, 11. September 2011

Tagesgast Luna

Am Wochenende kam Luna für einen Tag zu Besuch während ihr Frauchen und Herrchen die Buga besuchten, wo ja leider keine Hunde zugelassen sind. Wir kommunizierten rege miteinander und Frauchen entdeckte eine große Kreuzspinne im Garten, die sie fotografierte.

Luna führt bei mir eine sog. Ano-Genital-Kontrolle durch

Kreuzspinne im Garten bedeutet weniger Mücken...

Mittwoch, 7. September 2011

Vortragsabend mit Jan Nijboer

Der bekannte Kynologe (Hundespezialist) Jan Nijboer hat gestern einen Themenabend referiert. Das Thema hieß: "Hundesprache analysieren - interpretieren - verstehen". Sehr, sehr interessant, sagte Frauchen. Meine Besitzer waren dabei und haben wieder einmal ein erlebnisreiches Seminar verbracht, bei dem sie viel gelernt haben. Zunächst wurden Hunde vieler unterschiedlicher Rassen nacheinander in einem Areal zueinander gelassen und analysiert. Die Situation änderte sich immer wieder mit jedem hinzukommenden bzw. weggenommenen Hund. Kommentiert wurde jedes Verhalten von Jan. Nach der Pause saßen alle Teilnehmer im Vortragsraum. Jan referierte und zeigte Filmaufnahmen mit interessanten Szenen, wie Hunde sich und ihren Besitzern begegnen und allen Menschen wurde wieder einmal deutlich, wie viele Fehlinterpretationen es von der menschlichen Seite her gibt.

Montag, 5. September 2011

Wochenanfang...

Lebenslust


Wir waren heute nach Feierabend unterwegs auf den Wiesen in der Umgebung. Wenn Motte sich im Gras aufhält, lässt sie sich vor lauter Lebensfreude alle 5 Meter hinfallen und wälzt sich genüsslich auf dem Rücken. Wäre sie eine Katze, würde sie schnurren. So aber gibt sie Brummlaute von sich und macht ein entspanntes Gesicht. Ich schaue mit Verwunderung zu.

Dienstag, 30. August 2011

Reizangeltraining

Ich beobachte Motte beim Reizangeltraining
Motte wartet, dass sie starten darf bei der Reizangeljagd

Swanie Simon schreibt: "Fertigfutter – was ist das?"

"Den wenigsten Hundebesitzern dürfte klar sein, was alles für “leckere” Sachen in diesen Futtersäcken sind. Von den Chemikalien, Konservierungsmitteln und Geschmacksverstärkern wissen schon viele, und es gibt inzwischen auch zahlreiche Marken, die angeblich ohne diese Schadstoffe auskommen. Wie ihr Futter trotzdem mindestens ein Jahr haltbar sein kann, erklären sie nicht. Fakt ist, dass die Hundefutterhersteller ihre Grundsubstanzen so einkaufen, dass die Konservierungsstoffe schon enthalten sind. Deshalb brauchen sie bei ihrer eigenen Produktion keine Zusatzstoffe mehr hinzufügen und sie auch nicht zu deklarieren.
Anders ausgedrückt:
Wenn auf einem Hundefuttersack steht „keine Zusatzstoffe“, dann heißt das nur, dass der Hersteller bei seiner Verarbeitung keine Zusatzstoffe hinzugefügt hat; er darf das also auch dann, wenn er Vorprodukte, also Tier- und Getreidemehle, mit Konservierungsstoffen verwendet. Problematisch ist auch die Undurchsichtigkeit der Herkunft und der Qualität der einzelnen Zutaten. Dazu muss man erst wissen, was alles erlaubt ist unter Begriffen wie "Tierische Nebenprodukte", "Geflügelfleischmehl", Trockenschnitzel", "Fischmehl" oder "Knochenmehl".

Im Folgenden einige Tierkörperteile, die auch in den besseren Hundefutterprodukten enthalten sind: Hühner: Füße, Schnabel, Federn, Kot; Rinder: Blut, Fell, Hufe, Hoden, Kot, Urin; dazu der Abfall von Getreidemühlen und Gemüseverarbeitungsfabriken. Füße, Hufe, Schnäbel, Federn usw. enthalten hohe Mengen an Stickstoff, der bei der Rohproteinberechnung als Protein-Stickstoff (eigentlich stammt er ja aus dem Horn von Schnabel und Krallen und nicht aus einem Protein) in die Analyse eingeht und so den Rohproteinwert des Futtermittels erhöht, jedoch vom Hund nur schwer verdaut und kaum verwertet werden kann. Alle Hundefuttersorten bestehen zum größten Teil (60 – 90 Prozent) aus Getreide, was man in der Analyse umgeht, indem man die Getreidesorten einzeln auflistet. So ist es möglich, Fleischmehl als erste Zutat aufzuführen, obwohl zusammengerechnet die Haupt-Zutat gemischtes Getreide ist!!! Vitamine, Enzyme, Aminosäuren und essentielle Fettsäuren werden zerstört, verändert oder beschädigt durch die Erhitzung im Herstellungsverfahren, viele Narkosemittel und Medikamente jedoch nicht. Auf diese Substanzen wird das Futter aber nicht untersucht. Schon mal überlegt, wo die Kadaver vieler unserer verstorbenen Lieblinge landen? Antwort: Knochen- und Fleischmehl! Dazu kommt, dass die Abdeckereien sich oft nicht einmal die Zeit nehmen, Flohhalsbänder von verendeten oder eingeschläferten Tieren oder die Plastikverpackungen von abgelaufenem Supermarkt-Fleisch zu entfernen, bevor diese zu Knochen- oder Fleischmehl verarbeitet werden. Gerne verwendet man auch Füllstoffe wie Rote-Bete-Masse, da sie den Stuhl dunkel färben und lange im Darm bleiben, was dazu führt, dass der Stuhl sehr fest ist - ein beliebtes Verkaufsargument vieler Hersteller. Auch benutzen die Fertigfutterhersteller gerne Bezeichnungen wie „Zellulose“, was meist einfach eine unverdächtig klingende Bezeichnung für Sägemehl ist. Zellulose ist laut Definition "ein pflanzliches Polysaccharid mit linearem Aufbau aus Cellobiose- bzw. Glucose-Molekülen. Unlöslich in Wasser, löslich in konzentrierter Phosphorsäure, kalten konzentrierten Laugen; durch konzentrierte Mineralsäuren hydrolysierbar bis zur Glucose; natürlich vorkommend in der Zellwand von Mikroben u. Planzen (bis zu 50 Prozent des Holzes). Kann durch Cellulasen bei Pflanzenfressern bakteriell abgebaut werden. Wird technisch gewonnen als Zellstoff". (Lexikon Medizin, Urban & Schwarzenberg 1997) Oder, anders ausgedrückt, kein geeignetes Hundefuttermittel!"

Nachdem sich meine Besitzer nun sehr lange mit Swanie Simons Studien und mit Hunde-Ernährung insgesamt beschäftigt haben,  haben sie beschlossen, uns nur noch roh zu füttern. Als Leckerchen zwischendurch bekommen wir getrocknetes Rohfleisch, also z.b. Lammfleischleckerchen (kleine Brocken wie gepresstes Trockenfutter) oder Knochen.

Montag, 29. August 2011

Sturmtief Bert

Astbruch auf allen Wegen
Ein schrecklicher Wirbelsturm hat am Freitag das Land verwüstet. Bei dem schweren Unwetter im Norden von Rheinland-Pfalz ist am Freitag in Frauchens Heimatstadt eine Frau ums Leben gekommen. Die 36-Jährige wurde in einem Café von einem herabstürzenden Ast einer Kastanie erschlagen. Sturmtief Bert sorgte in weiten Teilen des Landes mit Hagel, Sturm und starkem Regen für hohe Schäden. Auf unserem Gassigang sahen wir überall sehr viel Astbruch. Wir leben aber in einem tiefen Tal, so dass wir etwas geschützt waren gegen diesen starken Wind.

Sonntag, 28. August 2011

Treibball-Turnier

Heute fand im Westerwald eine große Treibball-Veranstaltung statt. Meine Besitzer fuhren mit Herrchens Schwester und deren Border Collie Luna hin, um einen der bekanntesten Hundetrainer Deutschlands, Jan Nijboer, zu erleben, der durch das Programm führte, und der auch einen Vortrag hielt über die Hundeerziehung. Herrchen und Frauchen haben mehrere Bücher von ihm.
Luna beim Treiben der Bälle

Und dann passierte das Tollste überhaupt - Lunchen gewann den ersten Preis!!! Tolle Leistung, Ihr beiden! Hier der Siegerlauf.

Luna mit Siegerurkunde und Sieger-Pokal
Einer der bekanntesten Hundetrainer hierzulande - Jan Nijboer bei seinem Vortrag


Freitag, 26. August 2011

Das Wochenende nähert sich mal wieder...

Bleib-Übung auf der Brücke

Angeschnallt auf dem Rücksitz
Wenn wir im Auto mitfahren, werden wir angeschnallt. Genau wie die Menschen...

Samstag, 20. August 2011

Endlich Sommer

Seit einigen Tagen ist er da. Der Sommer. Manchmal ist es fast schon zu heiß. "So ist das eben", sagte Frauchen, "man kann es uns nicht rechtmachen. Erst ist es zu kalt, jetzt zu heiß. Immer hat man was zu meckern". Ich finde, wenn angenehme 20 Grad mit Sonne und ohne Schwüle herrschen, dann gibt es nichts zu meckern. Das ist doch ideal, oder? Aber wann hat man schon mal so einen Idealzustand...

An diesem Wochenende findet in unserem Ort ein großer Handwerkermarkt statt. Frauchen hat schon die Festtagsfahne an den Gartenzaun gehängt. Und nachdem sie mit uns einen fast 2-stündigen schönen Spaziergang gemacht hat, liegen Motte und ich im Garten rum und dösen.
Fahne mit Dorf-Wappen

Ich auf der Gartenbank im Schatten


Sonntag, 14. August 2011

Trüber Sommer

Spaziergang am Sonntag durch die Maisfelder

Ich vor einer Kapelle im Westerwald
Seit Wochen ist das Wetter schlecht. Der Urlaub von meinen Besitzern war somit ziemlich verregnet. Wir ließen uns aber die Laune nicht verderben und haben schöne Spaziergänge unternommen. Ab jetzt startet wieder der Berufsalltag.

Katzensehnsucht

Meine Besitzer lieben Katzen nach wie vor sehr. Lillebror wird bis zum heutigen Tage schmerzlich vermisst.  

Hier ein ganz besonders süßes Video von zwei sich unterhaltenden Katzen.

Montag, 8. August 2011

Kleine Reise nach Bad Münstereifel

Da meine Besitzer noch Urlaub haben, starteten wir heute zu einem Tagesausflug in die Eifel nach Bad Münstereifel. Dort besichtigten wir die Stadt und gingen auch im berühmten Cafe von Heino Kaffeetrinken.

Oberhalb der Altstadt

Vor der Burg

Im Cafe von Heino

Ich vor den goldenen Schallplatten