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Sonntag, 23. März 2014

Allerlei im März...

Das Wochenende war voller Eindrücke. Am Freitagmorgen fuhr Frauchen zunächst zum Sport und danach holte sie mich daheim, um in eine der Nachbarstädte zu fahren. Dort traf sie sich mit einer Ex-Arbeitskollegin im Cafe, um über alte Zeiten zu plaudern. Und da man Hunde gelegentlich trennen soll, wenn man eine Mehrhundehaltung hat, damit jeder der Hunde das Alleinesein üben kann, musste Motte vormittags daheim bleiben und ich durfte mit in die Stadt. Motte erhielt einen schönen Kauknochen und wir gingen von ihr unbemerkt aus dem Hause.

Ich bin als Einzelhund komplett anders als zusammen mit Motte als Hundepaar. Ich belle nicht, bin sehr folgsam und ausgesprochen angenehm als Begleiter. Selbst andere Hunde interessieren mich nur bedingt. Ich kann ganz loslassen, wenn Motte nicht dabei ist, die von mir stets eine bestimmte Verhaltensweise erwartet. Es ist für Frauchen und mich ein schöner zweisamer Ausflug gewesen. Ich lag still unter dem Tisch und horchte den Geschichten aus Frauchens Vergangenheit, die da erzählt wurden. 

Frauchens ehemalige Arbeitskollegin erzählte aber auch, wie ihr Golden Retriever Berry starb in 2013. Er sei nur 7 Jahre alt geworden und musste wegen einer schweren Arthrose eingeschläfert werden. Den beiden Frauen oberhalb der Tischplatte standen die Tränen in den Augen und auch mir wurde da unten in meiner Ruheposition unterhalb des Tisches das Herz ganz schwer. Welche Schmerzen ein Hund ertragen kann! Und was dann alles noch versucht wird von den Menschen... in Berrys Fall Goldimplantate. Aber die haben gar nichts geholfen, nur ein Loch in die Geldbörse gerissen. Jetzt ist er über die Regenbogenbrücke gewandert und hat keine Schmerzen mehr. Nur die zurückgebliebenen Menschen haben arge Herzschmerzen beim Gedanken an ihren Vierbeiner. Eine ältere Dame kam an unserem Tisch vorbei und war entzückt von mir und auch sie hatte das Bedürfnis zu berichten, dass ihr Yorkshire sie vor einigen Wochen verlassen hat. Und ihr war das Herz ebenfalls schwer und die Augen tropften herunter auf mein Fell. Es war ein bewegender Morgen.

Mittags gingen wir ein paar Häuser weiter ins Restaurant und die beiden Menschen aßen einen Salat während ich auf dem Teppich ruhte. Als wir uns nach dem Essen verabschiedet hatten, ging Frauchen noch ein wenig mit mir spazieren und dann fuhren wir heim, wo Herrchen mittlerweile eine große Runde mit Motte spazieren gewesen war und wo schon der Kamin böllerte.

Am gestrigen Samstag fuhren wir in der Nachbargemeinde Futter besorgen. Und wie immer wurde vorher dort eine große Gassirunde über die Felder absolviert. Es regnete und meine Besitzer hatten Regenmäntel und Gummistiefel an. Wir wurden nachher auch gut abgetrocknet, bevor wir ins Auto durften. Mit dem Futter fuhren wir heim, wo es in der Tiefkühltruhe verstaut wurde. Ein Teil des Frostfleisches hatten Herrchen und Frauchen für Jessi besorgt und so wurden wir ins Haus verfrachtet und unsere Besitzer fuhren weiter zu Jessi nach Hause und brachten die Einkäufe vorbei. Jessis Besitzer luden die beiden dann auch noch unerwarteterweise zum Mittagessen ein, was sie freilich dankbar annahmen. Sie erzählten später, dass es enorm gut geschmeckt habe. Nach dem Essen fuhren sie dann noch mal einkaufen - diesmal Menschenfutter. Und danach kehrten sie dann heim und feuerten den Ofen an, denn es schüttete draußen ganz arg und es war ungemütlich kühl. Am frühen Abend klingelte es dann und Luna stand vor der Türe, um uns zu besuchen. Was für ein Wiedersehen. Ich mag Luna außerordentlich gerne. Motte hingegen wird während Lunas Anwesenheit regelmäßig unsichtbar und läuft auf Zehenspitzen. "Motte weichgespült" sozusagen. Bei einem schönen heißen Chai Latte sahen die Menschen den Hundespieleinheiten zu und dann fuhr der Besuch wieder und wir kugelten uns alle 4 müde auf dem Sofa rum und schauten im Internet einen Film an.

Heute Früh hatten wir dann schon wieder eine hündische Verabredung. Wir trafen uns mit Jessi. Das Wetter blieb trocken, war aber recht eisig, wenn die Sonne hinter Wolken verschwand, was häufiger der Fall war. Aber wir spazierten schön zwischen den Frühlingsblumen umher und trafen auch einige andere Caniden. Die Menschen benutzen auf einer Art von "Geschicklichkeitsparcours" Turngeräte, an denen man eine Aufgabe zu bewältigen hatte, was für Hundeaugen reichlich eigenartig aussah. Egal - der Morgen gefiel den Hunden gut und ich denke mal, den Menschen ebenso.

... die "Biothane"-Gang ...

"Tulpen und Narzissen sagen Jaaa, sagen Jaaa..." - oder wie ging das Lied nochmal?

... beide Hundedamen, hier bei der Ano-Genital-Kontrolle, waren nicht süß, was auch schriftlich auf ihnen festgehalten war...

... auf Holzliegen fläzen und Herrchen um Leckerli anbetteln ...

Donnerstag, 20. März 2014

Kampfhund vs. Kläffi - Motte lebt gefährlich...

Gestern gingen wir 4 in unserem Dorf spazieren, ich mit Frauchen und Motte mit Herrchen. Eine Nachbarin kam mit ihrer kleinen Tochter entgegen - und mit einem neuen Hund. Es handelte sich um irgendeinen "Listenhund" (wahrscheinlich Staff-Mix). Dass diese Nachbarin einen neuen Hund hatte, wussten wir noch gar nicht. Schon als wir noch ca. 30 m voneinander entfernt waren, ließ die Nachbarin den Hund sitzen und redete auf ihn ein. Frauchen sah sogleich, dass ihre Körpersprache unsicher war und dass dieser neue Hund sicherlich nicht das Signal erhielt, dass sein Frauchen alles regeln würde. Vielmehr konnte ein Hund das Verhalten der Frau so deuten, dass diese Situation problematisch sein könnte und dass er wachsam sein müsse, damit seinem Frauchen und dem Kind nichts zustoßen könne. Er fühlte sich offenbar bemüßigt, die Sache auf seine Art und Weise zu regeln.

Frauchen sah, dass er sich gegen seine Besitzerin sehr stark körperlich zur Wehr setzte und dass diese schlanke und zarte Person dieses Muskelpaket nicht mehr lange würde halten können. Herrchen wollte zielstrebig mit Motte an seiner Seite an dem Gespann vorbei gehen. In diesem Moment passierte es: "Staffi" zerriss mit seiner enormen Kraft sein Halsband und sein Frauchen flog im hohen Bogen in den nächsten Maschendrahtzaun. Der Hund war frei und stürmte innerhalb einer Sekunde auf Herrchen und Motte zu. Motte hatte kurz zuvor angefangen, halbherzig und selbstmordgefährdend zu kläffen. Das konnte Staffi natürlich in keinester Weise tolerieren. Er jagte sie 2 mal um Herrchen herum und biss 3 mal mit seinem gewaltigen Kiefer in sie rein. Mein Frauchen hatte mich sofort auf den Arm genommen und rief mehrfach, Herrchen solle Motte sofort hochheben, aber die beiden flitzenden Hunde waren so schnell, dass das erst nach mehrfachen Anläufen gelang. Als Motte auf Herrchens Arm war, schickte dieser den Staffi sofort weg. Das hat er auch gleich akzeptiert, denn Staffs sind in der Regel freundlich zu Menschen, wenn sie normal "ticken". Dann schmiss sich (ziemlich verspätet) dessen Besitzerin auf ihn und hielt ihn an der Wamme und meinte, dass ihr das Halband komplett zerrissen sei und dass sie sich entschuldigen wolle.

Wir wollten die Situation entschärfen, denn Staffi war weiterhin ziemlich aufgeregt. Daher gingen wir von dannen. Motte wurde auf Biss-Spuren untersucht, hatte aber keine.

Hier die Analyse meiner Besitzer: Staffs oder auch andere "Kampfhund"-Rassen sind in der Regel eigenständige, selbstbewusste Tiere, die ihre Familie und ihre Menschen über alles lieben. Mit dieser großen Häuslichkeit (gute Familienhunde) geht natürlich auch eine erhöhte Verteidigungsbereitschaft dieser Hunde einher. Wenn also der Besitzer dem Hund nicht vermitteln kann, dass er selbst für die Sicherheit sorgen kann, wird der Hund dies übernehmen. Da Motte unverschämterweise die Frau plus das Kind anmeckerte, konnte der Hund angesichts der Unsicherheit seiner Besitzerin nicht anders, als Motte zu maßregeln. Das sah sehr gefährlich aus, wäre aber wahrscheinlich nicht ernsthaft ausgegangen, selbst wenn Herrchen nicht eingegriffen hätte. Mit Sicherheit lässt sich das natürlich nicht sagen, denn wir kennen den Hund ja nicht. Da viele Listenhunde eher zur Unverträglichkeit mit Artgenossen neigen, ist eine frühe und gründliche Sozialisierung mit anderen Hunden und natürlich mit Menschen unabdingbar. Wird dem Hund hierzu keine Möglichkeit durch Hundebegegnungen in der Hundeschule gegeben, kann das böse Folgen haben, denn kaum eine Frau (und auch so mancher Mann nicht) kann einen solchen Muskelberg festhalten. Der Hund wird wahrscheinlich allen Kläffern bzw. denjenigen Hunden, die ihm in irgendeiner Art missfallen, feindselig begegnen. Und wenn ein Staffi feindselig wird, ist das eine ganz andere "Hausnummer" als wenn jemand wie ich feindselig wird. Oder?


Sonntag, 16. März 2014

Schönes Wochenende ...

Am Freitag fuhren unsere Besitzer mit Sallys Frauchen nach Düsseldorf auf eine Fortbildung zum Thema "Kastration", die sehr interessant gewesen sein muss (es waren wohl auch andere Hunde da, nach denen ihre Klamotten dufteten, als sie nachts heimkamen).

Am heutigen Sonntag trafen wir uns morgens mit Jessi und ihrem Frauchen auf einen schönen Spaziergang. Jessi freute sich, uns zu sehen und umgekehrt war es genauso.

Spaziergruppe
Unsere Freundin Jessi hat übers ganze Gesicht gelacht...

Am Nachmittag schien die Sonne und wir waren alle 4 im Garten. Herrchen und Frauchen befreiten die Topfpflanzen von ihren Winterüberwürfen und begutachteten die Frost-Schäden, die sich in Grenzen hielten. Dabei fanden sie auch eine Hummelkönigin. Es war alles wieder äußerst spannend und wir beginnen, uns auf den Sommer im Garten zu freuen.

Samstag, 1. März 2014

Frühlingsanfang...

Endlich März! Der Winter ist 2014 ausgeblieben. Das Grün sprießt und die Vögel balzen. Heute ist der meteorologische Frühlingsbeginn.

Frauchens Vater hat heute Geburtstag. Wir fuhren hin und haben gratuliert und ein Kaffeekränzchen veranstaltet. Motte und ich legten uns dann bei Frauchens Eltern brav auf eine Decke und warteten, dass es wieder heimwärts ging. Alle sagten, wie gut erzogen wir doch seien. Übung macht halt den Meister.



Sonntag, 23. Februar 2014

Verlaufen...

Am Sonntag wollten wir eine bestimmte Strecke erwandern, die unsere Besitzer aus einer Wanderkarte ausgewählt hatten. Leider haben wir uns hoffnungslos im Wald verlaufen. Die vielen Waldwege zu unterscheiden, haben wir nicht geschafft. Einmal mussten wir einen falsch eingeschlagenen Pfad fast 40 Minuten wieder zurück laufen. Aber auch der offenbar korrigierte Weg war dann der falsche. Das Endresultat war, dass wir 3 Stunden benötigten, wieder zum Auto zu kommen und dass wir den letzten Teil des Weges an einer stark befahrenen Waldstraße entlang laufen mussten, die für Fussgänger nicht vorgesehen ist. Leider gab es aber keine andere Alternative und wir liefen unbequem hinter den Leitplanken entlang. Es war richtig abenteuerlich und danach fielen wir daheim erstmal alle ins Nachmittagsschläfchen. Ich stelle fest: Menschen sind selbst mit einer Wanderkarte hilflos. Sie können sich auf ihre Nasen nicht verlassen!


Samstag, 22. Februar 2014

Spaziergang am Samstag ...

Aussichtspunkt mit Liebes-Schlösser-Geländer

Hunden helfen...

Unsere Besitzer waren gestern mal wieder im Hundetierheim. Diesmal kam Jessis Frauchen mit. Frauchen und Herrchen bekamen 2 Straßenhunde, die sehr umweltscheu waren, zum Gassigehen. Deren Namen waren Reno und Leoni. Jessis Frauchen dagegen wurde in einen Welpenzwinger gesteckt zum Streichelmarathon.

Leider gab es in dieser Woche in der Institution eine Beiß-Attacke auf eine Spaziergängerin, die mit 9 Bisswunden im Krankenhaus liegt. Ein sehr, sehr trauriger Vorgang, der mit Dabaschs Tod endete. Wir sind traurig für das Tierheim und für Dabasch, dessen Beißschwelle offbar überschritten worden ist. Für jeden Hund lässt sich anhand seiner Vorgeschichte und des Eindrucks, den er macht, das Modell der Beißschwelle anwenden. Das ist ein Modell zur Bestimmung der Agression, das den Weg zu Behandlungs- oder Präventionsstrategien öffnet. Bei Dabasch wäre vielleicht ein Maulkorb eine dieser Präventionsstrategien gewesen. Leider aber dachte das Tierheim, dass dieser Hund niemals beißt. Und die einfache Regel lautet: Jeder Hund hat eine Schwelle, ab der er beißt. Bei einigen Hunden ist sie hoch, bei anderen niedrig. Beim Menschen ist es übrigens genauso. Ab einem bestimmten Punkt kommt "das Fass zum Überlaufen". Das ist dann wahrscheinlich Schreien, Toben, Schimpfen, Hauen, Treten usw. Bei uns Caniden ist es in Ermangelung dieser Ausdrucksmöglichkeiten eben Knurren, Einfrieren, Starren, Fletschen, Abschnappen, Beißen, Angreifen.

Bei einigen Beißattacken wird dann von den Menschen gesagt, der Hund habe ohne Vorwarnung gebissen, was nie so ist. Aber die Drohgebärden können so schwach gezeigt werden, dass es sehr guter Beobachtungsgabe bedarf. Bei Dabasch haben sich mehrere Risikofaktoren an einem Tag gehäuft. Vielleicht kam hier ein durch die Tierheimatmosphäre vorhandener Grundstresspegel mit einer Magenverstimmung und dem Unwillen, dass der Gassigang vorbei war, zusammen. Das führte zu Eklat. Oder ganz andere Faktoren? Es wird nicht mehr recherchierbar sein. Es gibt Studien zum Stress im Tierheim, die belegen, dass bestimmte Rassen besonders leiden. Ein Owtscharka ist tendenziell eher unverträglich mit Artgenossen, eigenständig, hat eine angezüchtete Grundaggression, die er für seine Arbeit als Herdenschutzhund benötigt. Außerdem ist er misstrauisch gegenüber Fremden (von denen er ja immer wieder ausgeführt wird). Unsinnige Anweisungen stellt er gerne in Frage bzw. ignoriert sie im besten Falle. Im schlechtesten Falle beißt er, wenn es ihm reicht. Und offenbar reichte es Dabasch, der an den meisten Tagen seines Lebens ein lieber "Schlabbes" war. Der hohe Bell-Pegel in der Anlage, der schreckliche Autobahnlärm in der unmittelbaren Nachbarschaft - all das widerspricht dem idealen Owtscharka-Dasein in der Natur in der Mitte seiner Herde, in der er für bis zu 1.000 Tiere die Verantwortung trägt.

Welpenattacke ...

Sonntag, 16. Februar 2014

Futtereinkauf für Caniden...

Vorgestern waren unsere Besitzer nachmittags wieder mit zwei Hunden unterwegs, die in der Hundehilfe auf neue Familien warten. Es handelte sich um zwei große Schäferhunde namens Shirley und Titus. Shirley kommt aus Rumänien, während Titus ein Franzose ist. Sie waren sehr leinenführig. Shirley hatte zu Beginn in Deutschland solch eine Angst, dass sie nur auf dem Bauch rutschte vor lauter Unterwürfigkeit und Beschwichtigungsbestreben. Mittlerweile ist sie zwar immer noch unsicher, aber nicht mehr so extrem. Bei Titus war es ähnlich. Frauchen vergaß den Fotoapparat und so gibt es daran keine Erinnerungsbilder.

Am Morgen hatte Frauchen mit uns 2 Stunden Siedlungstraining absolviert und wir lagen daher zufrieden im Körbchen, als sich Herrchen und Frauchen aufmachten, um die anderen Hunde auszuführen.

Gestern Morgen brachen wir zu unserer großen Freude auf, um Futter einzukaufen. Die Tierheilpraktikerin, bei der wir dieses kaufen, wohnt nämlich relativ weit entfernt, so dass wir diese Einkaufstour immer mit einer Riesengassirunde verbinden. Wir rennen dann über die Wiesen, die sich dort rund um den Ort befinden und Motte wälzt sich gern in Schafscheiße, so auch gestern. Danach wird dann in der Regel das Futter abgeholt und wir tuckern wieder heimwärts. Das Ganze dauert immer bis Mittags, weil wir uns viel Zeit lassen. Die Tiefkühltruhe ist wieder voll mit Gefriergut. Diesmal steht Pansen, gewolftes Huhn und gewolfter Lachs auf dem Speiseplan. Es handelt sich bei den letzten beiden Sorten immer um das komplette Tier, das gewolft wird, denn in der Natur frisst ein Canide auch das komplette Tier mitsamt Fell, Augen, Schnäbel, Innrereien usw. Außerdem nahm Frauchen wieder Fellstreifen mit für uns, ein wunderbarer natürlicher Wurmbekämpfer. Da braucht man kein chemisches Wurmmittel nehmen, um die Wurmeier aus dem Darm zu schleusen.



Sonntag, 2. Februar 2014

Sunny Sunday am 02. Februar...

Endlich Sonnenschein am Sonntag. Und das Jahr schreitet schon wieder mit Riesenschritten voran. Es wurde Februar - sozusagen über Nacht ;-)

Wir durchwanderten eine Waldschneise, die von keinen anderen Spaziergängern genutzt wird. Wir haben sie im letzte Jahr entdeckt und sie ist unser Geheimnis.

Pausieren auf der Waldbank

Mittwoch, 29. Januar 2014

Willkommen in 2014

Hi Leute, unsere Besitzer engagieren sich dieses Jahr vermehrt im Tierschutz. Wir beide kommen, das ist ja ganz klar, dabei nicht zu kurz. Bei der Hundehilfe holen sie Hunde zum Spazieren und zum Trainieren ab und helfen damit ein wenig.

Kaukasischer Owtscharkamischling Dabasch
Hovavarthündin Akira mit eingekniffenem Schwanz,erster Tag im Tierheim, ihre Familie hatte keine Zeit mehr für sie.


... und hier 2 Glückspilze mit Eigenheim und Vollpension...
Seid Ihr gut ins neue Jahr gekommen? Bei uns war alles ok. im Januar bisher. Schöne Spaziergänge gemacht, kaum Winterwetter bisher.

Dienstag, 31. Dezember 2013

Rutscht gut...

Hi Leute,

wir bleiben heute Abend daheim und machen mit der Nachbarschaft Raclette. Motte ist ja nicht knallsicher und muss daher daheim betütelt werden. Die Bachblüten gegen Aufregung stehen schon bereit. In den letzten Jahren wollte sie an der Tapete hochklettern und hat gespeichelt und fast einen Herzkasper bekommen. Aber dieser Abend wird hoffentlich gut vorüber gehen.

Bis nächstes Jahr dann!

Euer Anton

Samstag, 28. Dezember 2013

Über Weihnachten waren wir fort...

... dieses Jahr haben wir mal den Verwandtschaftsmarathon der letzten Weihnachtsfeste unterbrochen und uns in einen Kurzurlaub begeben. Es war schön. Vor allem für die Seele. Jeden Abend hat Herrchen uns vorgelesen aus "Zauber der Rauhnächte".

Viel in der Natur spazieren gewesen...

... die Nächte zwischen Heilig Abend und dem 06. Januar sind magisch...



Dieses Bild mailte uns Sallys Frauchen...Merry Christmas allen Tieren

Sonntag, 22. Dezember 2013

... Jessi spielte Weihnachtsfrau...

Morgens laaanger Spaziergang durch den Matsch
Nachmittags vorgezogene Geschenke ...

... mitgebracht von Jessi und ihrem Frauchen
Klasse Tag war das. Erst über die Wiesen rennen, dann daheim eine Runde am Kamin schnorcheln und dann kam auch schon wieder Besuch. Jessi brachte Hunde-Geschenke und Menschen-Geschenke mit und wir machten alle in der Küche eine vorgezogene Bescherung. Gemütlich war es.

Mittwoch, 18. Dezember 2013

Waldsofa zum Chillen...

Am Dienstag gingen wir schön im Wald spazieren und nahmen auf einem Waldsofa Platz , um die Gegend zu betrachten und über die Schönheit der Natur zu philosophieren. Man liegt langgestreckt auf einer gebogenen Holzliege und genießt die Aussicht.

Ich mit Herrchens und Frauchens Beinen :-)

... der Countdown läuft...

... bald fangen die geruhsamen Feiertage an und wir können endlich alle miteinander ausspannen. Am 3. Advent war Fenna hier. Wir alle machten einen schönen Spaziergang und danach wurde Kaffeeklatsch zelebriert. Motte wollte Plätzchen im Wohnzimmer stibitzen. Und als alle zu ihr eilten und ihr die Tüte entwenden wollten, hat sie sich am Getümmel vorbei in die Küche gestohlen und am Kuchen von Fennas Frauchen genascht. Sie ist sooo gerissen.

Fenna

Samstag, 14. Dezember 2013

Trübes Wochenende konnte uns die Laune nicht verderben...

Am Samstag des 3. Advent-Wochenendes war das Wetter wirklich bescheiden. Zumindest morgens. Aber wir fuhren in die Natur und rannten, bis uns die Zunge aus dem Halse hing. Der Nebel hing zwischen den Bäumen, es tröpfelte auf unser Fell und auf den Wegen wateten wir durch Schlamm. Aber schön war es trotzdem ... irgendwie ...





Samstag, 30. November 2013

Gemütliche Jahreszeit beginnt nicht erst mit Advent ...

Die "gemütliche Jahreszeit", wie Frauchen sie nennt, hat schon im Oktober mit den Herbststürmen begonnen. Mittlerweile sind die Blätter der Bäume fast alle abgefallen und es regnet fast täglich. Gestern gab es so starken Wind, dass das Windspiel im Garten ständig bimmelte. Wenn es stürmt, kommt der Regen von der Seite. Das mögen Hunde sehr oft gar nicht. Außer vielleicht Retriever oder andere "Wasserhunde". Motte dreht bei Regen gleich ab und will ins Haus. Bei mir geht es etwas besser, aber ich muss dennoch überredet werden. Wir kuscheln uns dann lieber zusammen in einen Sessel an den knisternden Ofen und pofen eine Runde. Oder auch zwei. Deswegen ist es die "gemütliche Jahreszeit".


Der 1. Advent steht vor der Tür.

Samstag, 16. November 2013

Jessi besuchte eine Kaffeerösterei...

... erzählte uns Frauchen; Motte und ich waren nicht dabei. Aber unsere Besitzer fuhren mit Jessi und ihrem Frauchen am Morgen in eine kleine Kaffeerösterei, in der man auch Kaffeespezialitäten genießen kann. Jessi benahm sich vorbildlich.

Im Cafe unter dem Tisch hat Jessi ihren Platz gefunden
Kaffeerösten hautnah
Duftende Schalenreste

Freitag, 15. November 2013

Fast den Hundefrisör-Termin verpasst...

Oh Mann, Frauchen ist im Moment wirklich zerstreut. Hätten wir heute Morgen ganz früh nicht pinkeln müssen, hätten wir weitergeschlafen und unseren Hundesalon-Termin um 8.30 Uhr verpasst. Heute wurde die Schermaschine in Anbetracht des Herbstes nicht auf kürzeste Länge eingestellt, sondern auf eine mittlere Haarkleid-Länge. Dadurch sind wir vor der Kälte besser geschützt. Bis nächstes Frühjahr war das der letzte Scher-Termin für uns.

Im Salon trafen wir auf ein Pflegehund aus dem Ausland. Ein schwarzes und sehr ängstliches Pudelchen namens Farah, das einfach nur schlafen wollte in seinem Körbchen in einer Ecke. Motte und ich ließen Farah ganz in Ruhe, denn wir spürten ihre Angst.

Pflegehund Farah ist erst seit 1 Tag auf
der Pflegestelle im Hundesalon
Später kam dann als nachfolgender Kunde ein Havaneser in den Salon, der aussah wie mein Vater Asti (wenn Ihr auf den vorhergehenden Link klickt, seht Ihr ein Foto meiner Eltern). Das gab ein Gewusel. Es wurde Analkontrolle betrieben und meinerseits mächtig Imponiergehabe an den Tag gelegt. War das aufregend.

T-Stellung imponiert immer

 
Sieht aus wie mein Herr Papa, der nächste Kunde

Gleich anschließend machten wir eine kurze Stippvisite bei Jessi. Motte machte einen Haufen in die Wohnung. Aber Koten ist halt für uns Hunde nicht nur Verdauung, sondern auch ein wichtiges Kommunikationsverhalten. Letztens habe ich gehört, dass Menschen auch zueinander gesagt haben im Fernsehen: "... auf Dich scheiße ich...". Ob in der Menschenwelt das Markieren mit Kot auch eine Rolle spielt? Ich habe jedenfalls in der Öffentlichkeit von der Spezies noch niemanden einen Häufchen machen sehen, also scheint das denen nicht so wichtig zu sein wie uns Caniden...

Hier dazu ein toller Lehrtext:
Markierungsverhalten ist allen Hunden gemeinsam, egal welchen Geschlechts oder Alters. Es ist ein Kommunikationsmittel, das in Abhängigkeit vom sozialen Status des Hundes stark variiert. Die Entwicklung von Kommunikationssystemen ist eine absolute Notwendigkeit, besonders bei sozialen Wesen wie dem Haushund. Vor allem Urin und Kot werden zur Markierung benutzt. Sie sind gleichzeitig visuelle und olfaktorische Markierungen. Die Kommunikation über den Geruchssinn benutzt chemische Botenstoffe, die Pheromone genannt werden. Sie sind als Hormone definiert, die Informationen zwischen den Individuen einer Spezies übermitteln. Sie lösen beim Empfänger-Individuum ein bestimmtes Verhalten oder eine physiologische Reaktion aus. Diese Stoffe werden von den Drüsen in den Analbeuteln, im Dammbereich, im Gesichtsbereich, in den Zwischenräumen zwischen den Zehenballen sowie der suprakaudalen Drüse oberhalb der Rute abgesondert. Man findet diese Pheromone außerdem im Speichel, im Kot und vor allem im Urin. Die Freisetzung dieser Pheromone - vor allem jener in Urin und Kot - stehen in sozialem Kontext mit dem Geschlechts- und Territorialverhalten. Sie dienen der Kommunikation und dem Austausch von Informationen. Pheromone, die mit der Territorialverteidigung zu tun haben, stammen ausschließlich aus Kot und Urin. Sie werden in der Drohphase der territorialen Aggression freigesetzt. Der Hund scharrt mit den Vorderpfoten auf dem Boden und uriniert auf diese Stelle, wobei er ein Hinterbein anhebt. Wittert ein Rangniedrigerer das Urindepot eines Ranghöheren, verspürt er das Bedürfnis, Unterwerfungssignale zu setzen und auf den Boden zu urinieren. Die im Urin freigesetzten Pheromone transportieren anscheinend Informationen über die hierarchische Stellung. Bei Konflikten zwischen Mensch und Hund findet man Verstöße gegen die Reinlichkeit, die oftmals nichts anderes sind als ein hierarchisches Wasserlassen. Hunde urinieren an Stellen von strategischer und sozialer Bedeutung (Tischbein, Bett, Eingangstür, Flur usw.). Bestimmte Hunde koten sogar ins Bett oder auf die Armlehne, das heißt immer an sehr sichtbaren Stellen. Dabei ist der Kot stets schön ausgeformt.

Motte auf dem Schertisch

Sonntag, 3. November 2013

Lunchen besuchte uns Sonntag

Luna kam Sonntag und wir gingen spazieren.

Am Rheinstrand

Freitag, 1. November 2013

Feiertag am Freitag

Heute waren wir trotz Feiertag um 8 Uhr morgens in der Natur unterwegs. Frauchen hatte gestern auf der Arbeit Kopfschmerzen und Augenflimmern und wollte daher heute lange in der Natur sein. Den Plan haben wir auch so umgesetzt. Wir umrundeten "unsere" Insel, was ca. 2 Stunden dauerte und kauften im Anschluss 2 bemalte Kürbisse (man nimmt sich einen Kürbis und wirft das Geld dafür in einen kleinen Briefkasten im Holzhaus auf dem Feld).


Am Rhein

Kürbis-Selbstbedienungsbude
Auf dem Kürbisfeld

Sonntag, 27. Oktober 2013

Wochenende mit Sturm und Blättern ...

Am Samstagmorgen fuhren wir Hundefutter kaufen. Das holen wir stets bei einer Tierheilpraktikerin, die eine halbe Auto-Stunde von uns entfernt ihre Praxis hat. Wegen des weiten Weges kaufen wir immer ziemlich große Mengen eingefrorenes Fleisch und lagern es im Froster. Auch für Jessi haben wir diesmal einige Portionen mitgebracht. Bevor wir das Futter holten, gab es einen tollen Spaziergang rund um einen See und durch die Wiesen, die es dort in dem Dorf gibt. Wir sprangen umher mit unseren neuen Brustgeschirren.


Neues Geschirr in beige... mal was anderes als rot...
Am heutigen Sonntag stürmte es vor dem Fenster und die Kinder in der Nachbarschaft ließen Drachen steigen. Die Blätter wurden 10 m hoch geweht und es entstanden sturmartige Verwirbelungen bunter Blätter in allen Farben. Kalt war es gar nicht draußen, eher lauwarm. Wir machten einen über 2 Stunden dauernden Spaziergang am Vormittag. Dabei sammelten wir Kastanien und Nüsse in großen Mengen. Frauchen hat sie dann auf der Fensterbank drapiert.

Sonntags im Wald musste man aufpassen,
dass einem nicht der Astbruch auf den Kopf fiel...
Die Kastanien riechen interessant ...
... aber was soll man damit,
wenn man sie nicht essen kann,
fragt sich ein Hund...
Wer sagt eigentlich, dass man den STRÅLA,
unseren neuen Lichterstern,
erst in der Weihnachtszeit aufhängen darf?

Freitag, 25. Oktober 2013

Herbst-Erwartung ...

Hausflur mit Herbstdeko

Küchenfenster herbstlich

Neue Geschirre für uns
Heute war ein ereignisreicher Freitag. Morgens fuhr Frauchen mit uns auf die Insel, die uns immer so gut gefällt, und ging eine große Runde stramm spazieren mit uns. Zwischendurch wurde auch immer mal wieder gejoggt.

Dann fuhr sie mit uns in den Baumarkt, wo Hundebegleitung erlaubt ist, und wir durften dabei sein, als sie Lack und diverse Kleinigkeiten für die Heizkörperverschönerung kaufte. Anschließend kam das Highlight des Einkaufsbummels.

Wir fuhren in den Mega-Zoo, eine große Kleintierzoohandlung, wo es alles für Haustiere gibt. Wir waren ganz berauscht vom Geruch der vielen Hundeleckerchen, die überall in den Regalen lockten. Als Frauchen mit uns zu den Hunde-Geschirren ging, stibitzte Motte heimlich einen Knochen und als Frauchen sich irgendwann umdrehte, hatte Madam einen schönen großen Knochen im Maul und schaute unschuldig drein. Schnell den Knochen wieder ins Regal gelegt und weiter ging es zur Anprobe. Sowohl Motte als auch ich bekamen neue Brust-Geschirre in Größe "Mini-Mini". So gut sitzendes Geschirr hatten wir bisher nicht, denn unsere alten Geschirre waren nur in Größe "Mini" und schlackerten daher etwas. Nun aber sind wir bestens ausgerüstet.

Daheim angekommen, war auch Herrchen schon bald vom Büro zurück und wir liefen mit ihm im Garten umher, denn er arbeitete viel an den Pflanzen, um sie winterfest zu machen. Und Frauchen hat derweil die Herbstdeko im Haus arrangiert. Wenn bald die nasse und windige Zeit beginnt, dann soll es drinnen schön gemütlich sein, sagt sie immer. Das ist gut für die Seele...

Dienstag, 22. Oktober 2013

Dienstag Artgenossen kennengelernt

Nach der Arbeit schien lauwarm die Sonne und Herrchen und Frauchen fuhren mit uns zu einer Insel im Nachbarort. Das Wasser des Rheins glitzerte golden, die bunten Blätter raschelten unter unseren Pfoten und die laue Luft wehte uns um die Nasen. Die Laune war enorm. Wir trafen ein Hundepaar und lernten die beiden in einem ausgiebigen Spiel kennen. Anfangs knötterte ich noch reichlich, aber dann wurde es immer weniger.

... alle in der gleichen Größe - das passt ...


Sonntag, 20. Oktober 2013

Sonntag mit Jessi spazieren gewesen...

Am Sonntag war es lauwarm. Herrchen war mit Fennas Herrchen unterwegs. Wir beide fuhren mit Frauchen zu Jessi nach Hause. Nachdem wir mal wieder in der Wohnung Markierverhalten demonstriert hatten, wie immer dort, gab es erst mal Mittagessen für die Menschen (Kohlrouladen). Wir bettelten mit Blicken, konnten aber niemanden erweichen, uns zu füttern. Nach dem Spülen gingen wir dann Gassi. Es war ein netter Rundgang durch Felder. Es begegneten uns einige Fremdhunde, die teilweise verbellt wurden. Meistens aber verhielten wir drei uns brav. Auf einer großen Wiese durften wir dann mal ohne Leine rumspringen. Nach dem Spaziergang gab es dann bei Jessis Besitzern Käsekuchen. Motte schaffte es mal wieder als alte Opportunistin, sich einen Bissen Käsekuchen zu stibizen vom Couchtisch. Dreistigkeit siegt, oder?
Motte genießt das Wälzen...

...immer noch sich wälzen...

... weiterhin wälzen... während der Chef die Lage sondiert...